Erfolgreicher KI-Workshop zum Thema
KI trifft Handwerk: Unser Workshop beim Branchentreffen auf der Rosenburg zeigte praxisnahe digitale Möglichkeiten
Bei strahlendem Sonnenschein ging am 31. Mai das alljährliche niederösterreichische Branchentreffen des Landesgremiums des Juwelen-, Uhren-, Antiquitäten-, Kunst- und Briefmarkenhandels sowie der Landesinnung der Kunsthandwerke im eindrucksvollen Ambiente der Rosenburg über die Bühne.

Landesgremialobmann und Landesinnungsmeister Thomas Fessel begrüßte rund 120 Gäste in der historischen Bibliothek des Schlosses. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Thema, das auch für Kleinstunternehmen und handwerklich geprägte Betriebe immer mehr an Bedeutung gewinnt: der einfache und praxisnahe Einsatz von Künstlicher Intelligenz im beruflichen Alltag.
Unter dem Titel „Mehr Zeit fürs Handwerk – KI-Tools für Kleinstunternehmen einfach und praxisnah“ zeigte Elaine Grubmann, BSc, wie digitale Werkzeuge wie ChatGPT, Claude und weitere KI-Anwendungen im Unternehmensalltag sinnvoll eingesetzt werden können. Anhand konkreter Beispiele wurde anschaulich demonstriert, wie KI dabei unterstützen kann, Angebote zu formulieren, Texte zu erstellen, Ideen zu strukturieren oder eigene GPTs für wiederkehrende Aufgaben zu entwickeln.

Der Fokus lag dabei klar auf der praktischen Anwendbarkeit: Die Gäste erhielten keine abstrakte Zukunftsvision, sondern leicht verständliche Einblicke in Werkzeuge, die schon heute mit wenig Aufwand genutzt werden können. Besonders für Ein-Personen-Unternehmen und kleine Betriebe bieten KI-Tools die Chance, administrative und kommunikative Aufgaben effizienter zu erledigen und dadurch wieder mehr Zeit für das eigentliche Handwerk zu gewinnen.
Auch das Thema visuelle Gestaltung kam nicht zu kurz. In der Präsentation „Canva und KI im beruflichen Alltag – Kreative Ideen schneller umsetzen“ von Patricia Zethofer, BSc, wurde gezeigt, wie Canva und integrierte KI-Funktionen bei der Erstellung von Social-Media-Beiträgen, Werbematerialien, Printprodukten, Website-Inhalten, Stellenanzeigen und Bildbearbeitungen unterstützen können. Die Grafik-Expertin machte darin sichtbar, wie einfach sich professionelle Designs und kreative Inhalte auch ohne große grafische Vorkenntnisse umsetzen lassen.
Mit vielen realistischen Beispielen aus dem beruflichen Alltag wurde deutlich: Künstliche Intelligenz ist kein kompliziertes Zukunftsthema, sondern ein praktisches Werkzeug, das gerade kleinen Unternehmen helfen kann, schneller, strukturierter und kreativer zu arbeiten. Das positive Feedback der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigte, dass der Bedarf an leicht zugänglicher Information und praxisnaher Unterstützung groß ist.
Das Branchentreffen auf der Rosenburg bot damit nicht nur Gelegenheit zum fachlichen Austausch in besonderem Ambiente, sondern setzte auch einen wichtigen Impuls für die digitale Weiterentwicklung kleiner Betriebe und traditioneller Handwerksbranchen.
Ein gelungener Nachmittag, der gezeigt hat: Wer KI sinnvoll einsetzt, gewinnt nicht nur neue Möglichkeiten – sondern vor allem wertvolle Zeit fürs Handwerk.