
Kooperation von IAGF & Textiles Zentrum Haslach im SYMCRAFT-Projekt
Im Rahmen von SYMCRAFT arbeiten IAGF und das Textile Zentrum Haslach (TZH) eng zusammen mit dem Ziel, industrielle Textilabfälle als Ressource neu zu denken und innovative Anwendungsideen zu entwickeln.

Kontinuierlicher Austausch: digital und vor Ort
Ein zentraler Erfolgsfaktor dabei ist unser regelmäßiger Dialog und kontinuierlicher Austausch: Wir treffen uns regelmäßig online, um Fort- und Zwischenschritte abzustimmen, und kommen in physischen Terminen zusammen, um auch einen direkten Austausch gewährleisten zu können.

Highlight: Expert:innenworkshop im März 2025
Ein besonderer Meilenstein war der dreitägige Expert:innenworkshop vom 15. bis 17. März 2025 im TZH. Sieben ausgewählte Designer:innen arbeiteten dort intensiv mit textilen Produktionsabfällen, die von 20 österreichischen Unternehmen zur Verfügung gestellt wurden.
Ziel war es, nicht nur Materialeigenschaften und Verwertungsmöglichkeiten zu analysieren, sondern konkrete Transformationsideen zu entwickeln: Wie lassen sich industrielle Reste vorbereiten, bearbeiten und weiterverwenden?
In dieser kreativen Werkstattatmosphäre entstanden erste konzeptionelle Ansätze für Prototypen. Hier zeigte sich erneut, wie wichtig die Verbindung von digitalem Austausch und praktischer Arbeit vor Ort ist.

Redaktionelles Treffen im September 2025
Weiters fand am 04. September 2025 ein persönliches Arbeitstreffen im Textilen Zentrum Haslach statt. Ziel war es, die Inhalte für einen Beitrag über das TZH im Magazin Denkmal heute (herausgegeben vom Bundesdenkmalamt) gemeinsam zu erarbeiten, wobei das SYMCRAFT-Projekt eine wichtige verbindende Klammer darstellt. So wird die Zusammenarbeit von IAGF und TZH im Interreg-Projekt einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt.

Ausblick: Gemeinsam weiter in die Zukunft
Auch in den kommenden Monaten setzen wir diese intensive Zusammenarbeit fort: Am 22. Oktober 2025 steht bereits der nächste Online-Workshop im Rahmen von SYMCRAFT auf dem Programm. Dabei werden die im März in Haslach entwickelten Produktideen weiter verfeinert und konkretisiert. Gleichzeitig dient das Treffen dazu, ein Fazit aus dem intensiven Netzwerk- und Expert:innenaustausch im März zu ziehen: Welche Ansätze haben besonderes Potenzial? Wo sind Kooperationen entstanden, und welche nächsten Schritte ergeben sich daraus? So wird der Bogen von den physischen Treffen zurück in den digitalen Raum gespannt – und die Zusammenarbeit im transnationalen Netzwerk konsequent weitergeführt.